Birte Glißmann
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Austausch über sozialen Wohnungsbau, den Elmshorner Bahnhof und den Stadtumbau

CDU-Trio informiert sich bei Oberbürgermeister Erik Sachse

Das CDU-Trio bestehend aus Daniel Kölbl MdB (links), Birte
Glißmann und Kole Gjoka (rechts) informiert sich bei Erik
Sachse (zweiter von links) über sozialen Wohnungsraum, die
Bahnanbindung und den Stadtumbau.Das CDU-Trio bestehend aus Daniel Kölbl MdB (links), Birte Glißmann und Kole Gjoka (rechts) informiert sich bei Erik Sachse (zweiter von links) über sozialen Wohnungsraum, die Bahnanbindung und den Stadtumbau.

Sechs Wochen nach seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister der Stadt Elmshorn empfing Erik Sachse den CDU-Bundestagsabgeordneten Daniel Kölbl, die CDU- Landtagsabgeordnete Birte Glißmann sowie den örtlichen CDU-Vorsitzenden Kole Gjoka im Elmshorner Rathaus.

Ein Thema des Gesprächs war die aktuelle Lage auf dem Elmshorner Wohnungsmarkt„Durch die Nähe zu Hamburg ist der Wohnraum in Elmshorn teuer. Deshalb brauchen wir gerade im Hamburger Umland sozialen Wohnraum für diejenigen, die sich marktübliche Mieten nicht leisten können. Zudem fallen aktuell viele Wohnungen aus der Belegbindung“, so Erik Sachse. 

Birte Glißmann brachte positive Nachrichten für den sozialen Wohnungsbau mit: „Die Landesregierung hat vergangene Woche angekündigt, die Mittel für den sozial Wohnungsbau in Rekordhöhe fortzusetzen und 400 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln auch 2027 bereitzustellen. In Zeiten hoher Baukosten, gestiegener Zinsen und angespannter Wohnungsmärkte schafft das Land damit Planungssicherheit. Das bietet auch große Chancen für den Elmshorner Wohnungsmarkt.“

Doch nicht nur Wohnraum, sondern auch Gewerbe entsteht in Elmshorn. „Bei der Entwicklung des Gewerbeparks Bokhorst ist der Korken endlich aus der Flasche. Die Planungen kommen voran und das Gebiet genießt eine hohe Priorität im Rahmen des Stadtumbaus“, so Erik Sachse. Ziel sei es zügig die Voraussetzungen zu schaffen, damit sich dort neue Betriebe ansiedeln und zusätzliche wirtschaftliche Impulse sowie Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt generiert werden können.

Darüber hinaus waren die Planungen für das dritte und vierte Gleis zwischen Elmshorn und Pinneberg Thema. Schnell waren sich die Gesprächsteilnehmer darüber einig, dass das dritte und vierte Gleis für zusätzliche Regionalbahnen statt für eine S-Bahn genutzt werden sollten. „Wir wollen in Elmshorn keine Bimmelbahn, die rund 50 Minuten bis zum Hamburger Hauptbahnhof bräuchte, sondern weitere, schnelle Regionalbahnverbindungen“, hält Daniel Kölbl fest.  Auch die Planungen für den neuen Elmshorner Bahnhof seien gegenwärtig vollständig auf Regionalbahngleise ausgelegt, betont Erik Sachse und appelliert: „Bitte lasst uns nun nicht nochmal wieder alles umplanen.“

Der Elmshorner Bahnhof ist zentraler Bestandteil des Stadtumbaus, zu dem auch der Neubau des Rathauses und die Umgestaltung des Nordufers des Hafens zählen. „Das ist ein Mammutprojekt, bei dem immer neue Herausforderungen auftreten, wir aber Schritt für Schritt vorankommen“, berichtet Erik Sachse. Wenn alles weiter nach Plan laufe, werde das Nordufer im Jahr 2027 umgestaltet und das neue Rathaus im Jahr 2028 bezugsfertig sein.

Lob gab es für Elmshorns neuen Oberbürgermeister von Kole Gjoka für dessen Initiative zur Flora-Woche: „Ich habe viele positive Rückmeldungen dazu erhalten, dass die Flora-Woche wieder zu einem Volksfest unter starker Beteiligung unserer ehrenamtlichen Strukturen werden soll.“

Abschließend tauschten sich die Gesprächsteilnehmer über weitere Themen wie die Sicherheit am Elmshorner Bahnhof und die Sportmilliarde aus, zu der die Stadt Elmshorn Förderanträge für das Krückaustadion, die KGSE-Sporthalle und die Olympiahalle gestellt hat. 

Einig war man sich darüber, dass die enge Zusammenarbeit der politischen Ebenen entscheidend bleibt, um die Herausforderungen vor Ort erfolgreich anzugehen und Elmshorn nachhaltig weiterzuentwickeln.